28.10. – Jahrestag des „Nein“ | Επέτειος του ΌΧΙ

Heute, am 28 Oktober, findet in Griechenland der zweite große Nationalfeiertag statt.

Επέτειος του ΟΧΙ – Jahrestag des „Nein“

Geschichte 
Am 28. Oktober 1940 hat der damalige Diktator Ioannis Metaxas den freien Einmarsch der Italiener (Verbündete der Nazis) widersprochen und verboten. Mit s
einer Antwort „ΟΧΙ“ trat Griechenland auf der Seite der Alliierten in den 2. Weltkrieg ein. Hitler kam seinem Verbündeten Mussolini zu Hilfe und so begann 1941 die Besetzung Griechenlands durch die deutsche Armee im Norden des Landes als Balkanfeldzug und endete im Mai 1941 mit der Eroberung Kretas. 

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Brauchtum
Jedes Jahr wird dieser Feiertag in ganz Griechenland mit Paraden gewürdigt. Schon am Vortag wird überall die griechische Flagge herausgehängt. Bis 1974 war auch das Schmücken von Wohngebäuden Pflicht.
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Ostersonntag in Griechenland | Κυριακή του Πάσχα #Bräuche

Am Ostersonntag (Κυριακή του Πάσχα) versammelt sich die ganze Familie.

Ab der Mitternachtsmesse am Karsamstag grüßen sich die Griechen 40 Tage lang mit „Christos Anesti“  („Christus ist auferstanden“), anstatt mit Guten Tag oder Guten Morgen. Darauf antwortet dann der Andere mit „Alithos Anesti“  („Er ist wahrhaftig auferstanden“).

Viele Familien fahren über Ostern in ihr Dorf aufs Land. Zum Frühstück gibt es das traditionelle Eiertischen und das leckere Tsureki (Osterbrot). Über mehrere Stunden hinweg wird am Spieß das Lamm gegrillt. Die Wartezeit verkürzt Kokoretsi, das ist ein mit Lamminnereien und Kräutern gefüllter Darm. Aber es wird nicht nur geschlemmt, sondern auch zu traditioneller Musik ausgelassen gefeiert.

Einige Griechen feiern zudem an diesem Tag ihren Namenstag:

Anastasia

Anastasios / Tassos

Paschalia

Paschalis

Anestis

Lambros

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Karsamstag in Griechenland | Μεγάλο Σάββατο #Bräuche

Am Karsamstag, den „Großen Samstag“ (Μεγάλο Σάββατο), bereiten die Frauen „Majiritsa“ (μαγειρίτσα) zu. Das ist eine traditionelle Ostersuppe aus Lamminnereien, die nach der Mitternachtsmesse auf den Tisch kommt. Gegenseitig wünscht man sich noch bis zum Abend „Kali Anastasi!“ (Gute Auferstehung).

Der Höhepunkt des griechisch-orthodoxen Osterfestes ist die Nacht von Samstag auf Sonntag. Feierlich gekleidet und mit der noch nicht angezündeten Osterkerze („Lambada“) in der Hand versammeln sich die Gläubigen vor und in den Kirchen. Kurz vor Mitternacht werden alle Lichter und Kerzen in der Kirche gelöscht und der Priester erscheint vor dem Allerheiligsten mit dem Heiligen Licht. Das Heilige Licht, das direkt aus Jerusalem eingeflogen und an die Kirchen verteilt wurde, wird weitergegeben und die Kirche durch die Kerzen der Gläubigen erleuchtet.

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das Heilige Licht – το Άγιο Φως

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